Der Südwestpresse ist zu entnehmen, dass sich Herr Hagel, Spitzenkandidat der CDU in Baden-Württemberg gegen ein Verbotsverfahren bezüglich der AfD ausspricht. Das darf seine Meinung sein, wenn sie auch als verkehrt zu bezeichnen ist. Seine Aussage jedoch, man müsse diese Rechtsextremisten „demokratisch schlagen“, geht offenbar davon aus, dass der Gang zum Bundesverfassungsgericht nicht demokratisch sei. Solch ein Unfug! Ja, die Hürden für ein Verbotsverfahren sind zurecht hoch, doch ändert dies nichts daran, dass große Teile, vermutlich die gesamte Partei, die sich Alternative nennt, rechtsextremistisch einzustufen wäre. Sie bietet sich als Alternative zur Demokratie an, das stellt ein echtes Problem dar. Wehe, wenn sie tatsächlich irgendwo in Regierungs-verantwortung gelangen würde. Wie kämpfen sich die Vorsitzenden daran ab, bestimmte interne Gruppierungen, Kontakte und Verlautbarungen unsichtbar und unhörbar zu machen – ohne Erfolg. Faschisten können in Teilen zwar strategisch denken, sie bleiben aber doch Faschisten. Hierzu braucht es nicht einmal den Namen des Thüringer „Vorturners“ dieser Gefährder der Demokratie. Zurück zu Hagel: er will es sich mit niemandem verderben, spekuliert, dass zwischen dem Unionswählerklientel und potenziellen Rechtsextremistensympathisanten noch Stimmen zu gewinnen sind.
Diesem Irrtum sind schon manche – vor allem Konservative – aufgesessen. Wer erklärt es ihm rechtzeitig?
TrumppPeter, Feb2026/III